Vollständiger Verzicht auf Kassenpersonal durch automatisierten Ticketing-Verkaufsprozess – die Sportbahnen Vals3000 wagen neue Wege

Zusammen mit der Pricenow AG hat sich die Sportbahnen Vals3000 AG für einen innovativen Ansatz entschieden: Skitickets können entweder direkt online oder am Automaten vor Ort gekauft werden – einen Kassenschalter für Skitageskarten an der Talstation gibt es keinen mehr.

Das Schneesportgebiet Vals3000 am Dachberg reicht bis auf knapp 3000 Meter hinauf und begeistert auf jeder Höhenlage mit einer wunderschönen Naturkulisse. Dazu gehört eine Gondelbahn, drei Schlepplifte und ein Kinderland. Um einen nachhaltig ökonomischen Betrieb der Bergbahnen zu fördern und Ressourcen optimal einzusetzen, hat sich das Unternehmen auf eine bahnbrechende Strategie fokussiert: Skitickets können seit der Wintersaison 2019/20 entweder direkt online im Pricenow Webshop oder vor Ort an Ticketautomaten bezogen werden. Der Kassenschalter für Skitageskarten wurde gänzlich abgeschafft. Um beratungsbedürftigen Kunden trotzdem einen bestmöglichen Service zu bieten, hilft das Bahnpersonal vor Ort bei allfälligen Unklarheiten.

 

Der ursprüngliche Kassenschalter wird durch den
Pricenow Webshop und zwei Ticketautomaten ersetzt

«Die Verbindung zwischen der Umsetzung des Pricenow Webshops mit allen relevanten Schnittstellen und dem innovativen Ansatz von Ticketautomaten ohne Kassenpersonal vor Ort hat sich sehr bewährt. Durch die Externalisierung des Ticketingprozesses wird der Kunde in den Kaufprozess miteinbezogen und er holt sein Skiticket selbst ab.» meint Maurus Tomaschett, Geschäftsführer der Sportbahnen Vals3000 AG.

Hintergedanke der konsequent digitalen Ticketing-Methode war eine neue Preisstrategie. Durch das automatisierte Ticketing können erhebliche Personalkosten eingespart werden. Dadurch können dem Gast Skitickets weiterhin zu attraktiven Preisen angeboten werden.  Der Prozess hierbei soll serviceorientiert auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt sein.

Maurus Tomaschett ist überzeugt: «Die Frage, die wir uns stellen mussten, war, wie sich ein kleineres Skigebiet abheben und im Wettbewerb positionieren kann. Die Fixkosten in einem Skigebiet sind täglich gleich hoch, auch wenn die Pisten leer sind.  Daher haben wir uns entschieden, durch den rein digitalen Ticketverkauf auf der Kostenseite zu arbeiten und damit eine neue, attraktive Preisstrategie für unsere Kunden zu ermöglichen. Dafür mussten wir auch die technischen Voraussetzungen schaffen, welche Pricenow in Form ihres modernen Webshops für uns kompetent umgesetzt haben.»

 

 Webshop Pricenow Bergbahnen Vals

Pricenow Webshop für Visit Vals AG

Dazu gehört der nutzerfreundliche und moderne Pricenow Webshop für die Bergbahn. Der Fokus liegt hierbei auf einer vertriebsfördernden Customer Journey. Der Pricenow Webshop hat eine übersichtliche Darstellung, um in Kürze möglichst einfach zum gewünschten Skiticket zu gelangen. Der Gast kann sein Skiticket  bequem von Zuhause aus oder unterwegs im Mobile Responsive Webshop kaufen: Damit kann der Tag auf der Piste unbeschwert starten.

Der Wintersportler kann sein Skiticket online im Webshop kaufen und lädt es dank den vorhandenen Schnittstellenintegrationen direkt auf seinen SwissPass oder eine SKIDATA-Keycard. Damit können die Gäste ohne weitere Interaktion am Kassenschalter direkt durch das Zutrittssystem der Bergbahn gelangen und ohne Warteschlangen auf die Pisten starten. Zudem ist mit Pricenows Kooperationspartner SKIDATA das SKIDATA Pick-Up-System im Webshop integriert worden. Dies ermöglicht den Gästen, ihre Print@Home-Tickets in Sekundenschnelle am Automaten an den Liftstationen in ein Skiticket umzuwandeln.

Der Mix aus der technischen Umsetzung des Ticketings durch Pricenow und dem innovativen Ansatz ohne Kassenschalter an der Talstation zeigt sich erfolgreich: Die Kunden nehmen den neuen Ansatz sehr gut auf und sowohl Webshop als auch Ticketautomaten werden rege genutzt. Die Sportbahnen Vals3000 AG zeigt mit ihrem radikalen Schritt, wie die Möglichkeiten der Digitalisierung voll ausgeschöpft werden können und insbesondere kleinere Bergbahnen damit möglicherweise neue Perspektiven gewinnen können. Die Wintersaison ist damit vielversprechend angelaufen, wie Maurus Tomaschett verlauten lässt – somit steht einer zweiten erfolgreichen Wintersaisonhälfte nichts im Wege!