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Die Pricenow AG ist ein unabhängiges Beratungs- und Softwareunternehmen. Seit seiner Gründung bietet das dynamische und schnell wachsende Unternehmen eine breite Palette an Softwareanwendungen in den Bereichen dynamische Preisgestaltung, Datenanalyse und E-Commerce an. Mit ihren Softwarelösungen und der hohen Branchenkompetenz ebnet Pricenow seinen Kunden aus der Freizeit-, Tourismus- und Logistikbranche neue Wege.

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La Clusaz SATELC führt ab dieser Wintersaison 2020/21 Dynamic Pricing ein

La Clusaz Resort führt ab dieser Wintersaison 2020/21 in Zusammenarbeit mit Pricenow eine dynamische Preisstrategie ein. Als Vorreiter unter den französischen Bergbahnen lanciert La Clusaz damit als eines der ersten grossen Skiresorts Dynamic Pricing für Skitickets und legt damit einen wichtigen Grundstein für die langfristige Umsetzung ihrer zukunftsweisenden Innovations- und Digitalisierungsstrategie.

La Clusaz Resort hat sich für eine dynamische Preisstrategie entschieden, um sich in der wandelnden Bergbahnbranche weiterzuentwickeln. Durch die neuen digitalen Möglichkeiten wird die Kundenbeziehung gestärkt und mit einer dynamischen Preisgestaltung werden unterschiedliche Kundengruppen angesprochen. Mit der Erfahrung von international renommierten Skigebieten wie St. Moritz oder Verbier, tritt Pricenow in den französischen Markt ein und wird in der kommenden Saison eine Zusammenarbeit mit SATELC beginnen. Die Pricenow-Lösung der dynamische Preisgestaltung wird in der Schweizer Bergbahn- und Tourismusbranche bereits umfänglich genutzt und wird laufend weiterentwickelt.

«Dynamic Pricing gibt uns die Möglichkeit, unterschiedliche Kundengruppen anzusprechen und Gäste mit attraktiven Skiticket-Preisen bereits in der Vorverkaufsphase zu erreichen. Gleichzeitig stellt der Pricing-Algorhitmus sicher, dass unsere Preisstruktur nachhaltig optimiert wird.», meint Jean-Christophe Hoff, Direktor von SATELC.
Nach einer umfassenden Analyse des Besucherverhaltens und historischen Daten wurde ein präzises Preismodell für die kommende Wintersaison entwickelt. Dynamisch Preise erhalten in einem ersten Schritt das Hauptprodukt, die Tageskarte, sowie auch die 4-Stunden-Karte. Die Berechnung jedes Preises erfolgt aufgrund mehreren externen Faktoren und auf der Grundlage eines vollständig automatisierten Pricing-Algorithmus. Die Bergbahn hat jedoch stets die vollständige Kontrolle und kann die Preise jederzeit selbständig überschreiben. Die Pricenow Pricing Engine berechnet die Preise, welche das Kundenverhalten sowie das Nachfragemuster besser berücksichtigen und somit optimale Anreize bieten können. Das Pricing-Projekt beinhaltet jedoch nicht nur die Einführung einer dynamischen Preisgestaltung, sondern auch eine umfassende Preisoptimierung, die gemeinsam mit La Clusaz entwickelt wurde.
«Mit der Einführung der neuen Preisstrategie in Zusammenarbeit mit Pricenow wollen wir die neuesten technologischen Innovationen nutzen, um ein breiteres Preisspektrum anzubieten und damit unseren Kunden mehr Auswahl zu bieten. Wir werden auch in der Lage sein, schneller zu reagieren und unseren Digitalisierungsprozess zu beschleunigen.», ist Jean-Christophe Hoff überzeugt und meint weiter: «Innovation liegt in der DNA von SATELC. Die gegenwärtige Krise bestärkt uns in unserer Überzeugung, dass die Digitalisierung und der Einsatz fortschrittlicherer technologischer Werkzeuge notwendig ist und sein wird. Unsere Zusammenarbeit mit Pricenow war eine leichte Entscheidung: Sie sind überzeugend in ihrem Ansatz und berücksichtigen alle Faktoren für eine optimale Preiskalkulation. Dies wird auch durch ihr bewährtes Know-how mit wichtigen Akteuren der Bergbahnbranche bestärkt.»
Die bereits gesammelte Erfahrung mit erfolgreichen Projekten zur dynamischen Preisgestaltung in der Schweiz zeigen, dass diese Preisstrategie für die Kunden wie auch das Skigebiet vorteilhaft ist: Während die Kunden von einer differenzierteren Preisgestaltung profitieren können, kann das Skigebiet seinen Digitalisierungsprozess verstärken und durch das breitere Angebot verschiedener Preise mehr Kundengruppen anziehen. Insgesamt zeigen die Ergebnisse der letzten Wintersaison, dass Skigebiete mit dynamischer Preisgestaltung den Umsatzes zwischen 5% und 15% gesteigert haben.
SATELC und Pricenow sind optimistisch für die nächste Wintersaison:
«Wir freuen uns über diese spannende Zusammenarbeit: La Clusaz ist einer der wichtigsten Ferienorte Frankreichs mit einem erstklassigen Ruf und Image. Wir freuen uns darauf, La Clusaz mit einer optimalen Preisstrategie und digitalen Tools für die nächste Wintersaison zu unterstützen.», so Julien Harnal, Market Manager Frankreich für Pricenow.

Der Artikel «Tarification : La Clusaz suit la dynamique !» ist am 24. September 2020 im Montagne Leaders erschienen: Vollständiger Artikel lesen (Französisch)

Schweizer Bergbahnen nutzen digitale Lösungen von Pricenow

Schweizer Bergbahnen nutzen erfolgreich die integrierte Lösung von Pricenow mit einer vollautomatisierten Pricing-Software, einem modernen Datenanalysetool und dem Pricing-optimierten Webshop: Der Berner Oberländer berichtet über einige unserer Referenzprojekte sowie unsere neu entwickelten Tools, um Bergbahnen und ihre Gäste in der kommenden Wintersaison im Umgang mit COVID19 bestmöglich durch digitales Kapazitätsmanagement zu unterstützen.

Zu den Kunden von Pricenow gehören unter anderem namhafte Bergbahnunternehmen der Regionen um Verbier oder St. Moritz. Im Oberengadin setzt man seit zwei Jahren auf Dynamic Pricing: Vergangene Saison buchten 70 Prozent der Gäste ihre Mehrtageskarten bereits im Vorfeld über die Buchungsplattform, bei den Tageskarten lag der Anteil bei 15 Prozent.

«Durch dynamische Preise konnten wir die Gäste zu einer früheren Buchung motivieren und die durchschnittliche Skipassdauer erhöhen», sagt Michael Kirchner, Leiter Verkauf und Kommunikation der Engadin St. Moritz Mountains AG.

Am Niesen legte der Verwaltungsrat 2018 den Grundstein für eine Offensive bei der Digitalisierung – Pricenow entwickelte in der Folge eine umfassende Webshop-Lösung. Mit dem Pricenow-Webshop wird die gesamte Wertschöpfungskette der Niesenbahn abgedeckt: Gäste der Niesenbahn können ihr Bahnticket sowie auch Bergerlebnisse, die Übernachtung oder Restaurant-Reservationen online buchen.

Bei der Niesenbahn zeigt man sich mit den bisher gemachten Erfahrungen zufrieden: «Die Erfahrungen sind durchwegs positiv», sagt Niesenbahn-Geschäftsführer Urs Wohler. 

Die Corona-Krise trifft auch die Bergbahnen hart – auf den Geschäftsstellen der Bergbahnen wird fieberhaft nach Lösungen für die Sommer- und Wintersaison gesucht. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht dabei die Frage, wie sich Warteschlangen an den Nadelöhren der Seilbahnstationen minimieren lassen. Mit dieser Frage hat sich auch die Niesenbahn beschäftigt und Pricenow hat kurzerhand ein Kapazitätsmanagement-System entwickelt, welches Bergbahnen hilft, die Kapazitäten zu steuern. Zusätzlich kann durch den Pricing-Algorithmus von Pricenow der erwartete Besucheransturm vollständig im Blick behalten werden. Die Besucher sehen jederzeit alle verfügbaren Kapazitäten und Angebote der Bahn und des Berghauses auf der Website und können so ihren Besuch am Berg planen.

«Damit stehen wir erst am Anfang», ist Urs Wohler überzeugt.

In Zukunft will die Niesenbahn die Lösungen noch verstärkter miteinbeziehen, um mehr Auslastung zu generieren. Auch die Geschäftsleitung von Pricenow sieht enormes Potential in der Bergbahnbranche: Die Digitalisierung hat durch die Corona-Pandemie einen grossen Vorsprung gemacht.

 


Der Artikel «Bahnen nutzen Reichenbacher Digital-Lösung» ist am 4. September 2020 im Berner Oberländer/Thuner Tagblatt erschienen: Vollständiger Artikel lesen
Foto: Bruno Petroni

St. Moritz zeigt sich zufrieden mit dynamischer Preisstrategie

Die Bergbahnen des Oberengadins bieten ihren Gästen seit zwei Jahren das dynamische Preismodell «Snow Deal» an. Gäste, welche das Skiticket frühzeitig kaufen, profitieren von attraktiven Angeboten. Das eingeführte Dynamic Pricing hat sich auch in der letzten Wintersaison 2019/2020 bewährt. Neu ist allerdings der Pricing-Partner Pricenow, mit welchem die Oberengadiner Bergbahnen seit letztem Winter das dynamische Preismodell umsetzen. Im Interview erzählt Beno Suter, Leiter Finanz- und Rechnungswesen, von den Erfahrungen und Ergebnissen der letzten Saison mit Dynamic Pricing und gibt einen Blick hinter die Kulissen.

Pricenow: Herr Suter, Pricenow unterstützt den Engadin St. Moritz Mountain Pool seit letzter Wintersaison in der Umsetzung und Implementierung von Dynamic Pricing und Data Analytics Services. Für die Implementierung des Preismodells berät Pricenow jede Bergbahn basierend auf derer individuellen Ausgangslage und strategischen Zielen. Welche Punkte waren dabei besonders wichtig für euch?
Beno Suter: Für uns war es wichtig, dass unsere Unternehmung und unser Preismodell individuell betrachtet werden und nicht versucht wird, ein Einheitsmodell zu verkaufen. Das Verständnis der Bergbahnbranche und unserer individuellen Anforderungen an das Pricing ist für uns ein springender Punkt:Man erkennt in der Zusammenarbeit mit Pricenow schnell, dass sie ein umfassendes Marktverständnis der Branche vorhanden ist und das Pricing Modell für die Bergbahnbranche entwickelt wurde. Pricenow geht individuell auf Kundenbedürfnisse ein und der Austausch erfolgt offen, direkt und unkompliziert. Die Umsetzung mit Pricenow hat uns Spass gemacht und die Ergebnisse, die wir nun vorfinden, wiederspiegeln die Kenntnisse und Fähigkeiten des Pricenow-Teams

«Durch eine dynamische Preisstrategie können wir verschiedene Kundengruppen mit unterschiedlichen Zahlungsbereitschaften ansprechen.»

Besonders wichtig bei der Erstellung des dynamischen Preismodells ist die zuvor stattfindende Datenanalyse. Durch die Analyse der historischen Daten identifizieren wir die relevanten Einflussfaktoren für die Kauf- und Nutzungsentscheidungen der Skigäste. Im Oberengadin sind wir zudem direkt vor Ort ins Skigebiet gereist, um eine datenbasierte Marktforschung durchzuführen. Weshalb war das für euch wichtig und welche zentralen Schlussfolgerungen konntet ihr daraus ziehen?
Wir haben schon in der Wintersaison 2018/19 mit einem anderen Partner die Umsetzung von Dynamic Pricing begonnen. Damals wurden nur unsere historischen Daten analysiert und wir hatten keine Marktforschung durchgeführt. Das dynamische Preismodell im Oberengadin hat auch in den Medien viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, unteranderem auch aufgrund des Tageskartenpreises, den wir angesetzt haben. Wir wollten umfassend und statistisch mit einem professionellen Partner herausfinden, wie die neue Preisstruktur von den Gästen aufgenommen wird und gegebenenfalls Optimierungspotential besteht. Mit der Marktforschung konnten wir direktes Feedback unserer Gäste generieren.

Aus den Ergebnissen der Marktforschung zeichnen sich zwei verschiedene Kundensegmente ab: Mehrtageskarten- und Tageskarten-Gäste. Diese Differenzierung anhand unterschiedlicher Preismodelle für diese Tickettypen können wir im Modell von Pricenow ideal umsetzen. Durch das Dynamic Pricing schaffen wir folglich eine spannende Preisdifferenzierung und können dadurch verschiedene Kundengruppen mit unterschiedlichen Zahlungsbereitschaften ansprechen. Gewisse Leute haben eine hohe Zahlungsbereitschaft, während andere eher eine tiefe Zahlungsbereitschaft haben. Die einen, insbesondere auch Familien, schätzen Frühbuchervorteile und machen aktiv davon Gebrauch. Andere wollen sich die Freiheit einer Spontanbuchung wahren und sind dafür bereit, einen höheren Preis zu bezahlen. Unsere Kunden sind sehr heterogen und ein statisches Pricing kann dem nicht abschliessend gerecht werden.

Ein grosser Meilenstein in der gemeinsamen Implementierungsphase stellte die Entwicklung einer vollautomatisierten Schnittstelle für die Preiseinspielung in das Axess-Kassensystem dar. Über mehrere Monate haben wir gemeinsam mit euch und Axess an einer Lösung getüftelt, die branchenweit völlig neuartig ist. Das war auch für euch ein mutiger Schritt, der sicherlich einige Herausforderungen mit sich brachte?
Als wir den strategischen Entscheid gefällt haben, war für uns klar, dass wir eine automatisierte Lösung möchten. Im ersten Jahr war dies noch nicht vollständig möglich, doch mit Pricenow konnten wir dies die vergangene, zweite Saison technisch umsetzen. Wir haben Mut, Durchhaltewille und Überzeugungsarbeit benötigt, um eine automatisierte Schnittstelle zu schaffen. Pricenow hat als erstes Unternehmen eine Schnittstelle erarbeitet, welche die Preise in die Axess-Kassensysteme einspielt. Dies war eine Neuerung, die es bis anhin noch nicht gab – und hat dementsprechend auch viel Zeit gekostet. Wir sind aber überzeugt, dass dies eine Win-win-win Situation für alle Partner ist, welche einen enormen Mehrwert bietet!

«Die positiven Erwartungen wurden übertroffen: 15% der Tageskarten und gar 70% der Mehrtageskarten sind bereits im Vorverkauf gebucht worden.»

Die so optimistisch gestartete Wintersaison musste dieses Jahr aufgrund der COVID-19-Situation leider ziemlich abrupt beendet werden. Wie habt ihr den Saisonverlauf bis Mitte März erlebt und haben sich eure Ergebniserwartungen in der Zusammenarbeit mit Pricenow erfüllt? Welches Fazit könnt ihr nun auch mit der aktuellen Corona-Situation ziehen?
Der Vorverkauf der Skitickets war sehr erfreulich. Viele unserer Gäste nutzen die Frühbuchervorteile und sichern sich ihren Skipass bereits weit im voraus. Die positiven Erwartungen wurden gar übertroffen. 15% der Tageskarten und gar 70% der Mehrtageskarten sind bereits im Vorverkauf gebucht worden. Dies gibt dem Gast ein gutes Gefühl, das Ticket vorzeitig und zu einem attraktiven Preis gekauft zu haben und gibt uns eine verbesserte Planungssicherheit unabhängig der Wettersituation am Skitag selbst.

Die externen Faktoren waren im vergangenen Jahr ebenfalls passend: Wir hatten früh Schnee und das Wetter zeigte sich an den wichtigsten Tagen von seiner schönen Seite. Die Corona-Situation hat uns als Unternehmen hart getroffen. Wir hätten die vielleicht schönste Zeit auf den Pisten bei besten Wetterbedingungen noch vor uns gehabt. Letztlich sind wir jedoch aufgrund des Zeitpunkts im Vergleich mit anderen Destinationen, welche ihr Hauptgeschäft im Frühjahr haben, noch mit einem «blauen Auge» davongekommen. Die Saison bis Mitte März war sehr zufriedenstellend und es hätte bei normalem Saisonverlauf eine ausgezeichnete Wintersaison geben können. Die vielversprechenden Zahlen können wir nebst den guten äusseren Bedingungen auch auf unsere Preisstrategie zurückführen. Durch Dynamic Pricing konnten wir die Gäste zu einer frühen Buchung motivieren, die durchschnittliche Skipassdauer erhöhen und die wirtschaftlichen Ziele erreichen beziehungsweise in einigen Bereichen sogar übertreffen.

Dynamic Pricing_Oberengadin_St.Moritz_Pricenow

Gab es neben den positiven Umsatzsteigerungen weitere Ziele, die ihr durch die Einführung des neuen dynamischen Preismodells verfolgt habt und wie wurden diese erreicht?
Eines unserer strategischen Ziele ist es, die Anzahl der Skifahrer in der gesamten Destination zu erhöhen. Diese Saison konnten wir erkennen, dass die Sktiage stärker gestiegen sind als die Logiernächte im Tal. Dies könnte ein Indikator dafür sein, dass der Anteil an Skigästen durch die Preisstrategie positiv beeinflusst wird. Durch Upselling-Anreize im Pricing erreichen wir beispielsweise, dass Gäste einen Tag länger bei uns Skifahren als in den Jahren zuvor – die Ergebnisse bestätigen diesen Erfolg. Die Erhöhung des Online-Anteils der Ticketkäufe war zudem ein weiteres Ziel, welches wir uns gesetzt hatten. Dies konnten wir durch die Frühbuchungen erreichen. Die Erhöhung des Vorverkaufs wurde somit also auch erfolgreich realisiert.

«Es wird nur noch jede dritte 6-Tageskarte vor Ort an der Kasse gekauft.»

Durch die bereits zweite Wintersaison mit dynamischen Preisen haben eure Gäste ihr Kaufverhalten von Skitickets stark verändert: Kunden buchen ihre Tickets inzwischen mit bis zu 300 Tagen im Voraus. Welche Veränderungen nehmt ihr in diesem Zusammenhang besonders stark wahr und welchen Effekt hat dies für euch?
Die attraktiven Frühbucherkonditionen stellen sich als starker Anreiz bei den Kunden dar, um frühzeitig ihre Skitickets online zu kaufen. Dadurch, dass die Tickets im Voraus und online gekauft werden, haben wir eine verbesserte Planungssicherheit und können unsere personellen Ressourcen optimal einplanen. Ebenfalls wird dadurch der Andrang an den Kassen kleiner und die Wartezeit verkürzt – was letztlich unseren Gästen zugutekommt. Beispielsweise wird nur noch jede dritte 6-Tageskarte an der Kasse gekauft. Zudem sind Tickets, die im Vorverkauf zu vergünstigten Konditionen gekauft wurden, wetterunabhängig – eines der grössten Risiken in einer Destination wo nebst dem Skifahren noch viele alternative Aktivitäten geboten werden.

Pricenow_Dynamic Pricing_Data Analytics_St.Moritz

Durch das verstärkte Frühbuchungsverhalten ist es umso wichtiger, dass die realisierte Kundennachfrage täglich bei der Preiskalkulation miteinbezogen wird. Die Pricenow Pricing Engine bezieht täglich über alle Vertriebskanäle vollautomatisch die Nachfrage in ihre Preisberechnung mit ein. Es gibt für die Bergbahn aber auch die Möglichkeit, die Preise in unserem «Pricing Dashboard» selbst zu überschreiben, um auf Marktgegebenheiten vor Ort bestmöglich zu reagieren. Wie nutzt ihr diese Möglichkeit und welche Funktionen im Pricing Dashboard sind besonders relevant für euch?
In der Anfangsphase mit einem dynamischen Preismodell ist es extrem wichtig, Verständnis und Vertrauen aufzubauen. In der Regel entscheidet ein automatischer Algorithmus besser als ein Mensch. Mit dem Pricenow «Pricing Dashboard» wird verständlich aufgezeigt, welche Mechanismen im Hintergrund Einfluss auf Preise nehmen. So kann durch die zuständigen Mitarbeitenden und das Management auf einfache Art nachvollzogen werden, wie sich die Preise verändern und das Vertrauen in das System steigt deutlich.

Wenn der Mensch im Ausnahmefall «gegen» den Algorithmus eingreifen will, können wir die Preise bei Bedarf auch manuell überschreiben. Dies insbesondere wenn wir das Gefühl haben, die Gegebenheiten vor Ort ändern sich unerwartet. Es ist wichtig für uns, bei Bedarf auch während der Saison Anpassungen vornehmen zu können und dass wir jederzeit die Reaktionsmöglichkeit haben. Wir möchten jedoch mit dem «Pricing Dashboard» möglichst viel dazulernen und wenig eingreifen, da dies ein automatisierter Prozess ist.

Wenn wir bereits von Tools sprechen – ihr nutzt ebenfalls unser Datenauswertungstool, das Business Intelligence Tool. Dieses Tool liefert täglich wichtige Kennzahlen und umfassende Einblicke zur Preis- und Umsatzentwicklung. Welche Entscheidungen könnt ihr anhand der Datenanalyse treffen?
Mit dem BI-Tool können wir in Echtzeit und tagesaktuell die Zahlen abfragen und sehen, wie sich die Preise ändern. Damit können wir analysieren, ob sich die zusammen definierte Preisstrategie bewährt hat. Es dient für uns als Controlling-Instrument unserer definierten Massnahmen und so können wir allenfalls auch die Preisstrategie weiter anpassen.

Anhand der umfassenden Datenanalysen wird das Preismodell auch für die kommende Wintersaison fortlaufend optimiert werden. Welche Ziele möchtet ihr euch für den nächsten Winter stecken und welche Erkenntnisse möchtet ihr gerne weiter vertieft angehen?
Diese Saison haben wir schon sehr viele unserer gesetzten Ziele erreicht. Wir werden sicherlich anhand der generierten Daten das Preismodell verbessern. Die positiven Entwicklungen, die wir diese Saison generiert haben, möchten wir mit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Produkte halten.

Wir gehen davon aus, dass sich der Markt auch aufgrund der Corona-Situation in der nächsten Saison erneut weiterentwickeln wird. Die Entwicklungen werden wir beobachten und zugunsten unserer Gäste und unseres Unternehmen aufnehmen. Mit unserer Zusammenarbeit mit Pricenow haben wir den richtigen Partner und die Tools dazu.

 

Vielen Dank Beno Suter für das ausführliche Gespräch!

Bilder: © Engadin Mountains

Dynamic Pricing trifft Dynamic E-Marketing

Integration der Lösungen von Pricenow und Wilken für bessere und individuellere Gästekommunikation.

Im Rahmen einer engen Zusammenarbeit werden die Pricenow AG und die Wilken Software Group, Arbon TG, Tourismusunternehmen und -destinationen dabei unterstützen, über eine noch individuellere Kommunikation bestehende Gäste zu binden, neue zu gewinnen und so die Erträge nachhaltig zu steigern. Basis dafür ist die Integration des dynamischen Pricing im Pricenow Webshop und der ganzheitlichen Datenanalyse von Pricenow mit der Wilken E-Marketing Suite und den Gästekartenlösungen auf Basis der Wilken SmartCard. Die Informationen aus dem Webshop können so dafür genutzt werden, die einzelnen Endkunden noch besser zu profilieren und sie ganz gezielt mit Informationen und Angeboten zu versorgen, für die sie sich tatsächlich interessieren.

„Der Tourismus steht nach dem Corona Lockdown vor der grossen Herausforderung, die vorhandenen Beziehungen zu den Gästen wiederzubeleben und neue aufzubauen. Dabei können wir die Unternehmen und Destinationen wirkungsvoll unterstützen, indem wir bestehende, bisher separate Datentöpfe miteinander verknüpfen und so für eine durchgehende Digitalisierung in der Gästekommunikation sorgen“, erklären Reto Trachsel, CEO der Pricenow AG, und Davide Savoldelli, CEO der Wilken AG.

Mit Dynamic Pricing können Unternehmen ihre Kunden im Webshop besser segmentieren und so die realisierten Durchschnittspreise erhöhen. Dynamische Preise setzen darüber hinaus starke Anreize für ein frühzeitiges Buchungsverhalten, wodurch das operative Risiko substantiell reduziert wird. Die vollautomatisierte Dynamic Pricing-Software von Pricenow ist dabei mit dem Pricenow Business Intelligence Dashboard gekoppelt, das täglich die wichtigsten Kennzahlen für die datenbasierte Entscheidungsfindung liefert.

Das Marketing-CRM-System Wilken E-Marketing Suite unterstützt die zielgruppenspezifische Kommunikation mit Kunden und Gästen. Auf Basis der Verhaltensweisen individualisiert das System die zu kommunizierenden Inhalte für jeden Empfänger. Dadurch erhält der Gast nur relevante Informationen und fühlt sich persönlich angesprochen. Über Gästekartensysteme auf Basis der Wilken SmartCard können den Gästen dann vor Ort Zugang zu unterschiedlichen Angeboten ermöglicht oder auch All-inclusive-Pakete geschnürt werden. Auch dies kann individualisiert erfolgen, die entsprechende Abrechnung für die jeweiligen Leistungserbringer ist ebenfalls integriert.

Durch die Verknüpfung des Pricenow Webshops und Data Analytic Services mit Wilken E-Marketing Suite und den Gästekartenlösungen profitieren Nutzer in Zukunft von einem zusätzlichen Mehrwert: die Fachexpertise beider Dienstleister kann durch eine integrierte Lösung genutzt werden. Durch die nahtlose Verknüpfung von Webshop und CRM-System kann somit in Zukunft die innerhalb des Buchungsprozess generierte Datenbasis automatisiert in eine zielgerichtete Gästekommunikation einfliessen. Ein zentraler Erfolgsfaktor für Tourismusunternehmen des digitalen Zeitalters.

Wir freuen uns über die gemeinsame Zusammenarbeit mit der Wilken Software Group.

 
Über die Wilken Software Group
Seit 1977 entwickelt die Wilken Software Group mit Hauptsitz in Ulm eigene ERP-Standardsoftware für die Abbildung betriebswirtschaftlicher Kernprozesse – sei es im Finanz- und Rechnungswesen, der Materialwirtschaft oder der Unternehmenssteuerung. Wilken verbindet mit rund 620 Mitarbeitern an sieben Standorten in Deutschland, der Schweiz und Spanien Standardsoftware und Individualprogrammierungen zu einem Lösungsportfolio für mittlere und grosse Unternehmen. Zusätzlich bietet Wilken Branchenlösungen für die Versorgungs-, Sozial- und Tourismuswirtschaft, Gesundheit & Versicherungen, Kirchen und Finanzen & ERP.

 

 

Pricenow lanciert neue, umfassende Webshop-Lösung für Bergbahnen

Zusammen mit der Niesenbahn AG hat die Pricenow AG ihre bisherige Webshop-Lösung für Bergbahnen massgeblich ausgebaut. Dies mit dem Ziel, sämtliche Angebote wie Bahnfahrten, Restaurant- und Übernachtungsleistungen oder besondere kulinarische Anlässe sowie Veranstaltungen für Gäste einfach online buchbar zu machen.

Der Niesen ist ein unverwechselbarer Ausflugsberg im Berner Oberland. In zwei Sektionen führt die längste Standseilbahn der Welt von Mülenen, 693m auf 2‘336m ü. M. hinauf. Neben der historischen Bahn ist das Berghaus Niesen Kulm das Aushängeschild. Weiter sind die Event- und Seminarangebote wichtige Geschäftsfelder: Der Niesen ist neben Sport- und Kulturaktivitäten ein Berg für Feste und besondere Anlässe.

Mit dem Pricenow-Webshop wird die gesamte Wertschöpfungskette der Niesenbahn abgedeckt: Gäste der Niesenbahn können ihr Bahnticket sowie auch Bergerlebnisse, die Übernachtung oder Restaurant-Reservationen online buchen. Somit ist das umfassende und vielfältige Angebot der Niesenbahn für die Gäste vollständig in einer Buchungsplattform vereint – ein absoluter Mehrwert für Gäste und Unternehmung. Ein modernes Design und eine hohe Nutzerfreundlichkeit verbessern das Online-Buchungserlebnis der Gäste deutlich. Durch das Responsive Design des Webshops ist die Buchung für das Bergerlebnis jederzeit möglich – ob am Computer, mit dem Smartphone oder dem Tablet.

 


Webshop Niesenbahn AG – Responsive Design für PC (links) und mobile Endgeräte (rechts)

 

Jonas Meuli, CO-Founder Pricenow, erklärt: «Bei der Entwicklung des Webshops stand die Benutzerfreundlichkeit für die Kunden stets im Vordergrund: Mithilfe einer cleveren Warenkorb-Funktion kann der Gast stets seine ausgewählten Produkte bearbeiten. Auch sind die wichtigsten Schnittstellen, wie etwa der SwissPass, im Webshop integriert – so kann der Gast sein Ticket mit Ermässigung direkt auf den SwissPass laden

Mit dem Pricenow-Webshop ist es möglich, dass der SwissPass auch validiert wird, sodass die Gäste der Niesenbahn die ermässigten Tickets mit dem GA oder Halbtax direkt online kaufen können. Darüber hinaus sind weitere relevante Systeme direkt angebunden: Mit E-GUMA ist ein wichtiges Gutscheinsystem der Tourismusbranche integriert und Gäste können ihre Gutscheine im Webshop einfach einlösen. Die wertvollen im Webshop generierten Kundendaten werden direkt und vollautomatisiert in das CRM-System «Wilken» eingespielt. Die erfassten Daten bieten der Niesenbahn einen erheblichen Nutzen: Auf Basis des Gästeverhaltens individualisiert das Wilken-System die zu kommunizierenden Inhalte für jeden Empfänger. Dadurch erhält der Gast nur relevante Informationen und fühlt sich direkt angesprochen.

Bereits im April 2020 war der Webshop für die Sommersaison bereit für die Onlineschaltung; durch die COVID19-Pandemie ist dieser jedoch kurzfristig weiterentwickelt worden.

Urs Wohler, Geschäftsführer der Niesenbahn AG, ist zuversichtlich: «Wir freuen uns, die Gäste wieder begrüssen zu dürfen! Mit dem innovativen Kapazitätsmanagement-System von Pricenow ist dies glücklicherweise trotz Einschränkungen gut möglich.»

Der Webshop wird den Gästen in Zukunft die Möglichkeit geben, ihren Ausflug mit spezifischen Uhrzeiten zu reservieren. Dies mit dem Ziel, dass möglichst wenige Gäste ohne Reservation anreisen und enttäuscht wieder von dannen ziehen müssen, weil es keinen Platz mehr hat. Auch können damit Ansammlungen an der Talstation vermieden werden. Die Kapazitäten können jederzeit durch das Management der Niesenbahn flexibel angepasst werden und werden automatisch im Webshop angeglichen. Damit ist eine einfache und flexible Überarbeitung im derzeitig dynamischen Umfeld stets gewährleistet. Doch nicht nur die Bahnfahrten können mit limitierten Plätzen angeboten werden: Events, Angebote und Tischreservationen sind mit Kapazitäten im Webshop beschränkbar. Aktuelle Reports geben jeweils einen Überblick über die aktuellen Auslastungen sowie Reservationen für das Management oder das Berghaus-Team der Niesenbahn.


Kapazitätsmanagement-System Events

Für die unterschiedlichen Produkte der Niesenbahn werden verschiedene Preisstrategien im Webshop umgesetzt. Während bei den Bahnfahrten der Niesenbahn fixe Preise angeboten werden, basieren die Übernachtungen im Berghaus auf einer regelbasierten und damit dynamischeren Preisstrategie. Der Pricenow-Webshop ist speziell darauf ausgerichtet, um unterschiedliche Preisstrategien optimal umzusetzen. Durch die Anbindung an die Pricenow Pricing-Engine können von Fixpreisen über einfache Preisregeln (Rule-based Pricing) bis hin zu vollautomatisierten und täglich angepassten Preisen (Dynamic Pricing) verschiedenste Pricing-Formen umgesetzt werden. Dies erlaubt der Niesenbahn maximale Flexibilität, um ihre Produkte und Angebote optimal zu preisen.


Regelbasiertes Pricing bei Übernachtungen

Der moderne Webshop für die Niesenbahn mit einer Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette sowie dem innovativen Kapazitätsmanagement-System ist neuartig in der Bergbahn- und Tourismusbranche. Nicht nur die aktuelle Situation und Beschränkungen durch COVID-19 können dadurch bewältigt werden, sondern auch das Bedürfnis nach digitalen Kundenlösungen für den erfolgreichen Vertrieb von Tourismusleistungen.

Pricenow im St. Gallen Business Review der Universität St. Gallen

In der aktuellen Ausgabe des St. Gallen Business Reviews der Universität St. Gallen und ESPRIT St. Gallen geben wir einen Einblick in unsere persönliche Gründungsstory. Ein Blick hinter die Kulissen von Pricenow erzählt von unseren Erfahrungen mit dynamischen Preisstrategien und aktuellen Branchentrends. Unseren Artikel gibt es untenstehend oder direkt im Magazin auf Seite 52 (Englisch) zu lesen.

Dynamic Pricing – Dynamic Start-Up

Die dynamische Preisgestaltung ist auf dem Vormarsch – mehr und mehr Branchen übernehmen die dynamische Preisstrategie und profitieren von einer Verringerung des Betriebsrisikos, einer höheren Flexibilität gegenüber des sich immer ändernden Marktes und erheblichen Umsatzsteigerungen. Pricenow, ein führendes junges Unternehmen im Bereich Dynamic Pricing, erklärt, wie sie einen einschneidenden Wandel in der europäischen Bergbahnindustrie eingeleitet haben.

Der neueste Verkaufsradar von PWC über Dynamic Pricing (2019) zeigt auf, dass vier von zehn Unternehmen mindestens einmal pro Woche die Preise für ihre Produkte und Dienstleistungen anpassen – obwohl ihnen dafür oft die digitale Unterstützung fehlt. Dies liegt daran, dass nur wenige Unternehmen Preise und Angebote automatisch kalkulieren. Die Preiskalkulation erfolgt hauptsächlich mit individuellen Tools und weniger dynamischen Tabellenkalkulationen, welche viele Ressourcen kostet. Eine automatisierte Preiskalkulation hingegen wirkt sich positiv auf die Effizienz des Backoffices und des Vertriebes aus. Immer mehr Unternehmen aus verschiedenen Bereichen zeigen Interesse an einer dynamischen Preisstrategie: Unternehmen aus der Transport-, Freizeit- oder Hotelbranche und sogar Medienwerbeagenturen erkunden sich über Dynamic Pricing. Dies wurde auch von Pricenow bemerkt, einem dynamischen Jungunternehmen, welches eine ganzheitliche Preisoptimierung für Unternehmen anbietet.

Wie alles begann
Während Dynamic Pricing in verschiedenen Branchen bereits seit vielen Jahren etabliert ist, steht nun auch in der Bergbahnbranche im Wandel. Was vor weniger als 5 Jahren in den europäischen Alpen noch undenkbar war, wächst nun rasant. Seit der letzten Wintersaison haben acht Skigebiete in der Schweiz ein dynamisches Preismodell eingeführt – jetzt, nur eine Saison später, sind mehr als 70% der grössten Schweizer Skigebiete auf Dynamic Pricing umgestiegen.

Die Idee für ein dynamisches Preismodell in der Bergbahnindustrie ist in den letzten Jahren im Gründungsteam von Pricenow gereift. „Als Studenten konnten wir nicht verstehen, warum wir den gleichen Preis für ein Skiticket bezahlen sollten, wenn die Pisten in der Nebensaison oder aufgrund gemischten Wetterbedingungen fast leer waren. Ein Frühbucherticket hatte keinen wirklichen attraktiven Preisanreiz, sich frühzeitig zu binden und das Wetterrisiko zu tragen. Kurz gesagt: Für uns spiegelten die Festpreise an der Kasse nicht die sich ständig ändernden Bedingungen wider und entsprachen daher nicht unserer Zahlungsbereitschaft“, sagt Jonas Meuli, Mitbegründer von Pricenow. „Und gleichzeitig hatten wir das Gefühl, dass die Situation auch für die Bergbahnen nicht optimal sein konnte. Sie sahen sich mit hohen Fixkosten für den täglichen Betrieb bei gleichzeitig starken Kundenschwankungen konfrontiert.“

Während des letzten Semester an der Universität St. Gallen beschloss das Pricenow-Gründerteam deshalb, den Grundstein für das junge Unternehmen zu legen – und eine blosse Idee in die Tat umzusetzen. Heute ist Pricenow einer der führenden Anbieter im Bereich Dynamic Pricing für Skigebiete und weitere touristische Unternehmngen. Das Unternehmen bietet einen integrierten Ansatz für Dynamic Pricing, Datenanalyse und e-Commerce auf einer vollautomatischen und cloud-basierten Softwarelösung.

Bergbahnen und Dynamische Preisgestaltung
Fast zeitgleich mit der Gründungsidee geriet der Schweizer Bergbahnmarkt aufgrund des ungünstigen Wechselkurses des Schweizer Frankens und neu eingeführter umstrittener Rabattpreisstrategien für Jahresskipässe unter Druck. Hinzu kam, dass viele Skigebiete vor der Herausforderung standen, ihre Kunden überzeugend zu animieren, für den Ticketkauf Online-Kanäle zu nutzen, die es den Unternehmen wiederum ermöglichen, wertvolle Kundendaten zu sammeln. Dies waren ideale Ausgangsbedingungen, um Dynamic Pricing erfolgversprechend zu etablieren.

Dynamische Preise für Skigebiete werden durch eine Vielzahl von wechselnden, externen Faktoren bestimmt. So spielen beispielsweise die erwartete Nachfrage, die Nachfrageelastizität oder der Zeitpunkt der Buchung eine entscheidende Rolle bei der Erstellung eines optimalen Preismodells. Die komplexen Beziehungen zwischen den einzelnen Faktoren werden schliesslich in einem Algorithmus abgebildet. Täglich werden von der Price Engine von Pricenow mehr als 80.000 Preisanpassungen vollautomatisch berechnet und direkt in die gewünschten Vertriebskanäle eingespeist. Ganzheitliche Preisentscheidungen sind zudem nur mit modernster Datenanalyse möglich. Deshalb investiert Pricenow viel Zeit in die Erstellung genauer Nachfrageprognosen sowie die Ermittlung von Preiselastizitäten und unterstützt damit seine Kunden bei der Analyse ihrer Daten. Darüber hinaus nutzt das Unternehmen detaillierte Marktforschungen vor Ort im Skigebiet, um ein umfassendes Verständnis der Kunden des Skigebiets und ihrer Zahlungsbereitschaft zu gewinnen. Dank neuester Technologien und dem Einsatz von Modellen des Machine Learnings kann die Pricing Engine komplexe und mehrdimensionale Zusammenhänge zwischen Preis und Kaufentscheidung berücksichtigen und die Preise kontinuierlich optimieren, was sowohl den Umsatz als auch den Gewinn nachhaltig steigert. Eine aktuelle Analyse der letzten Weihnachts-Hochsaison zeigt, dass die Umsätze der Benchmark-Skigebiete in Graubünden um 2,6 bis 11% gestiegen sind, während die Partner-Skigebiete von Pricenow mit einem ganzheitlichen Dynamic Pricing in der gleichen Region der Schweiz eine Umsatzsteigerung von rund 17% erzielen konnten. Dies ist eine Outperformance von 54% bis 653% gegenüber dem Benchmark [1].

Herausforderungen als junges Unternehmen
Wie jedes junge Unternehmen steht Pricenow auf seinem Wachstumweg vor einer Reihe von Herausforderungen. „Wir wissen, dass neue Dinge zunächst oft Ängste und eine gewisse Abwehrhaltung hervorrufen können. Innovative Ideen stehen manchmal im Widerspruch zu langjährigen Traditionen. Dynamic Pricing bietet ein großes Potenzial für unsere Kunden, aber natürlich bedeutet dies in einem ersten Schritt grosse Veränderungen für ein Unternehmen“, erklärt Judith Noerpel-Schneider, Mitgründerin von Pricenow. Deshalb legt Pricenow grossen Wert darauf, einen detaillierten Implementierungsprozess aufzusetzen, der relevante Schlüsselakteure aus verschiedenen Abteilungen wie Finanzen, Vertrieb und Marketing mit ins Boot holt.

Die Skigebietsindustrie befindet sich in einem starken Digitalisierungsprozess, der auch bereits bestehenden Konkurrenten Platz macht, die versuchen, von dem sich schnell verändernden Bereich der dynamischen Preisgestaltung zu profitieren. „Dies zwingt uns, unsere Dienstleistungen und Angebote immer wieder in Frage zu stellen. Schaffen wir den gewünschten Mehrwert für unsere Kunden? Können wir uns weiter verbessern? Und wie können wir spezielle Kundenlösungen auf einem bestimmten Niveau standardisieren, um einen langfristigen Skaleneffekte zu erzielen?“, sagt Reto Trachsel, Mitbegründer und CEO von Pricenow.

Das nächste Ziel von Pricenow ist die Expansion in internationale Märkte innerhalb der Tourismus- und Bergbahnbranche. Dynamic Pricing wird auch in französischen, österreichischen oder italienischen Skigebieten immer mehr zum Thema. Und natürlich plant Pricenow bereits den nächsten grossen Schritt: Die Expansion des Unternehmens in eine zweite Branche. Die Pricing Engine wurde so entwickelt und konfiguriert, dass für jede Art von Produkt oder Dienstleistung ein optimaler Preis berechnet werden kann. „Pricing – what we love to do“ verkörpert die Arbeitsphilosophie von Pricenow jeden Tag aufs Neue. Das stetig wachsende Team hinter Pricenow ist nicht nur begeistert von seinen Servicetätigkeiten, sondern auch für die Industrien und Produkte, welche sie mit Leidenschaft preisen. Gemeinsam wollen sie dynamisch ihre nächsten Meilensteine erreichen.

[1] Bergbahnen Graubünden Monitor (Dezember 2019)

Vollständiger Verzicht auf Kassenpersonal durch automatisierten Ticketing-Verkaufsprozess – die Sportbahnen Vals3000 wagen neue Wege

Zusammen mit der Pricenow AG hat sich die Sportbahnen Vals3000 AG für einen innovativen Ansatz entschieden: Skitickets können entweder direkt online oder am Automaten vor Ort gekauft werden – einen Kassenschalter für Skitageskarten an der Talstation gibt es keinen mehr.

Das Schneesportgebiet Vals3000 am Dachberg reicht bis auf knapp 3000 Meter hinauf und begeistert auf jeder Höhenlage mit einer wunderschönen Naturkulisse. Dazu gehört eine Gondelbahn, drei Schlepplifte und ein Kinderland. Um einen nachhaltig ökonomischen Betrieb der Bergbahnen zu fördern und Ressourcen optimal einzusetzen, hat sich das Unternehmen auf eine bahnbrechende Strategie fokussiert: Skitickets können seit der Wintersaison 2019/20 entweder direkt online im Pricenow Webshop oder vor Ort an Ticketautomaten bezogen werden. Der Kassenschalter für Skitageskarten wurde gänzlich abgeschafft. Um beratungsbedürftigen Kunden trotzdem einen bestmöglichen Service zu bieten, hilft das Bahnpersonal vor Ort bei allfälligen Unklarheiten.

 

Der ursprüngliche Kassenschalter wird durch den
Pricenow Webshop und zwei Ticketautomaten ersetzt

«Die Verbindung zwischen der Umsetzung des Pricenow Webshops mit allen relevanten Schnittstellen und dem innovativen Ansatz von Ticketautomaten ohne Kassenpersonal vor Ort hat sich sehr bewährt. Durch die Externalisierung des Ticketingprozesses wird der Kunde in den Kaufprozess miteinbezogen und er holt sein Skiticket selbst ab.» meint Maurus Tomaschett, Geschäftsführer der Sportbahnen Vals3000 AG.

Hintergedanke der konsequent digitalen Ticketing-Methode war eine neue Preisstrategie. Durch das automatisierte Ticketing können erhebliche Personalkosten eingespart werden. Dadurch können dem Gast Skitickets weiterhin zu attraktiven Preisen angeboten werden.  Der Prozess hierbei soll serviceorientiert auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt sein.

Maurus Tomaschett ist überzeugt: «Die Frage, die wir uns stellen mussten, war, wie sich ein kleineres Skigebiet abheben und im Wettbewerb positionieren kann. Die Fixkosten in einem Skigebiet sind täglich gleich hoch, auch wenn die Pisten leer sind.  Daher haben wir uns entschieden, durch den rein digitalen Ticketverkauf auf der Kostenseite zu arbeiten und damit eine neue, attraktive Preisstrategie für unsere Kunden zu ermöglichen. Dafür mussten wir auch die technischen Voraussetzungen schaffen, welche Pricenow in Form ihres modernen Webshops für uns kompetent umgesetzt haben.»

 

 Webshop Pricenow Bergbahnen Vals

Pricenow Webshop für Visit Vals AG

Dazu gehört der nutzerfreundliche und moderne Pricenow Webshop für die Bergbahn. Der Fokus liegt hierbei auf einer vertriebsfördernden Customer Journey. Der Pricenow Webshop hat eine übersichtliche Darstellung, um in Kürze möglichst einfach zum gewünschten Skiticket zu gelangen. Der Gast kann sein Skiticket  bequem von Zuhause aus oder unterwegs im Mobile Responsive Webshop kaufen: Damit kann der Tag auf der Piste unbeschwert starten.

Der Wintersportler kann sein Skiticket online im Webshop kaufen und lädt es dank den vorhandenen Schnittstellenintegrationen direkt auf seinen SwissPass oder eine SKIDATA-Keycard. Damit können die Gäste ohne weitere Interaktion am Kassenschalter direkt durch das Zutrittssystem der Bergbahn gelangen und ohne Warteschlangen auf die Pisten starten. Zudem ist mit Pricenows Kooperationspartner SKIDATA das SKIDATA Pick-Up-System im Webshop integriert worden. Dies ermöglicht den Gästen, ihre Print@Home-Tickets in Sekundenschnelle am Automaten an den Liftstationen in ein Skiticket umzuwandeln.

Der Mix aus der technischen Umsetzung des Ticketings durch Pricenow und dem innovativen Ansatz ohne Kassenschalter an der Talstation zeigt sich erfolgreich: Die Kunden nehmen den neuen Ansatz sehr gut auf und sowohl Webshop als auch Ticketautomaten werden rege genutzt. Die Sportbahnen Vals3000 AG zeigt mit ihrem radikalen Schritt, wie die Möglichkeiten der Digitalisierung voll ausgeschöpft werden können und insbesondere kleinere Bergbahnen damit möglicherweise neue Perspektiven gewinnen können. Die Wintersaison ist damit vielversprechend angelaufen, wie Maurus Tomaschett verlauten lässt – somit steht einer zweiten erfolgreichen Wintersaisonhälfte nichts im Wege!

Téléverbier setzt mit Pricenow auf Dynamic Pricing

Die Téléverbier SA zeigt sich einmal mehr dynamisch: Gemeinsam mit Pricenow ist das Bergbahnunternehmen erfolgreich in den ersten Winter mit dynamischem Preismodell gestartet.

Nach einer umfassenden Analyse des Besucherverhaltens und einer tiefgreifenden Datenauswertung, konnten wir ein präzises Preismodell für die diesjährige Wintersaison entwickeln. In einem ersten Schritt umgreift das Dynamic Pricing Spektrum alle Produkte der Sektoren Verbier und La Tzoumaz Savoleyres. Zudem werden auch die Schlitten- sowie Fussgängertickets dem neuen Preismodell unterstellt und werden dadurch insbesondere nachfragebasiert gepreist werden.

„Dadurch wollen wir eine konsequente Umsetzung dynamischer Preise für alle Winterprodukte in den entsprechenden Sektoren erzielen,“ betont Carole Moos, Leiterin Verkauf Téléverbier. „Durch die Einführung der neuen Preisstrategie gemeinsam mit Pricenow wollen wir die neuesten technischen Möglichkeiten nutzen, um die Zahlungsbereitschaft unserer verschiedenen Zielgruppen optimal abbilden zu können.“

Von Dynamic Pricing, über Data Analytics bis zu Online Marketing.

Carole Moos, Leiterin Verkauf Téléverbier

Dementsprechend kann die Pricenow Pricing Engine für jeden Produkt- und Personentyp ein individuelles Preismodell abbilden. Dies ermöglicht eine bessere Abstimmung des Preismanagements auf die tatsächlich realisierte Nachfrage, bietet aber auch mehr Spielraum für die Durchsetzung spezifischer Preisstrategien der Bergbahn oder Marketingmassnahmen, wie z.B. die Förderung eines bestimmten Produkttyps. Durch gezielte Preissteuerungen sollen das Verhalten und Nachfragemuster der Skikunden besser berücksichtigt und Anreize optimal gesetzt werden können. Somit ging es im Rahmen des Pricing-Projekts nicht nur allein um die Einführung eines Dynamic Pricing, sondern um eine umfassende Preisoptimierung, die gemeinsam erarbeitet wurde.

Auch im Bereich der technischen Umsetzung setzt das Projekt auf neue Massstäbe. In gemeinsamer Zusammenarbeit mit dem Zutrittssystemanbieter SKIDATA und dem Webshop-Anbieter E-Liberty wurde die Schnittstellenintegration der Pricenow Pricing Engine erfolgreich umgesetzt.

„Mit der neuesten Dynamic Pricing-Schnittstelle von SKIDATA ist die Price Engine von Pricenow vollständig in das Zutrittskontrollsystem des Skigebiets integriert. Dies ermöglicht bei jeder Skiticketbuchung eine reibungslose real-time Abfrage von dynamischen Preisen auf einer vollautomatisierten Basis und ermöglicht in der nächsten Phase eine dynamische Preisgestaltung nicht nur auf dem Webshop, sondern auch an den Kassen des Skigebiets. Dies macht den gesamten Pricing-Prozess für Bergbahnen sehr viel einfacher,“ erklärt Jean-Claude Constantin, Direktor SKIDATA Suisse Romande.

Neben der Anbindung an SKIDATA wurde zudem der Webshop von E-Liberty direkt an die Schnittstelle der Pricenow Engine angebunden.

„Uns ist es wichtig, dass auch Bergbahnen mit einem bestehenden Webshop unsere Expertise für Pricing und Datenanalyse-Services nutzen können. Deshalb stellen wir auch externen Webshop-Anbietern eine Anbindungsmöglichkeit zur Verfügung. Wir sehen dies langfristig als Vorteil, da wir nun beispielsweise für alle E-Liberty-Kunden ein tolles Know-How für zukünftige Projekte aufgebaut haben und einen echten Mehrwert stiften können,“ zeigt sich Reto Trachsel, CEO Pricenow, positiv.

Mit dem erfolgreichen Launch des neuen Preismodells Ende Oktober zeigen sich alle Parteien zufrieden. Wir bedanken uns für die positive Projektarbeit gemeinsam mit Téléverbier, SKIDATA und E-Liberty. Nach einer erfolgreichen Weihnachtssaison kann es nun dynamisch in die nächsten Wintermonate gehen.

Neue Webshop-Version für Bergbahnen geht online

Passend zum Start in die kommende Wintersaison lancierten wir am 16.10.2019 unseren Pricenow Webshop mit einer brandneuen Version 2.0!

Unser Webshop wurde basierend auf den Erfahrungen der letzten Wintersaison optimiert und somit noch besser auf die besonderen Bedürfnisse unserer Bergbahn-Kunden abgestimmt.

Die Bellwald Sportbahnen AG zählt zu einer der ersten Kunden, welche die neue Webshop-Version nun bereits seit letzter Woche nutzen, und zeigt sich begeistert über die neuen Funktionalitäten. Bereits im letzten Winter 2018/2019 wurde für diese Bergbahn der Pricenow Webshop implementiert und konnte dabei erfreuliche Ergebnisse erzielen. Besonders beachtlich war der Onlineanteil des Gesamtwinterumsatzes von 27%, welcher vor der Einführung noch bei 0% lag. Und dies ganz ohne zusätzliche Marketingmassnahmen.

«Diese Verlagerung des Onlineanteils von 0% auf 27%, beweist die Tatsache, dass der Kunde bereit ist, sein Skivergnügen schnell, unkompliziert und bequem via Handy, Tablet oder PC zu buchen» hält David Wyssen, CEO der Bellwald Sportbahnen AG fest.

Massgeblich für diesen Erfolg war sicherlich nicht nur Nutzerfreundlichkeit und Optik des Webshops, sondern insbesondere auch das dynamische Preismodell, welches immer mehr Kunden zu Frühbucherkäufen animiert.

«Deshalb legten wir bei der Entwicklung der Webshop-Version 2.0 wieder besonderen Wert darauf, die Funktionalitäten des Webshops insbesondere auch aus einer Pricing-Sicht zu optimieren. Hierfür dienen zum Beispiel neue Kalenderfunktionen als auch die Einführung weiterer Produktkategorien, welche den Skikunden ein attraktiveres Angebot an Ticketkategorien bieten wird» erklärt Reto Trachsel, CEO der Pricenow AG.

Moderner und benutzerfreundlicher Webshop für Bergbahnen

Um die gesamte Wertschöpfungskette einer Bergbahn besser abdecken zu können, wurde zudem der Funktionsumfang des Webshops erheblich erweitert. So können in Zukunft nicht nur Skitickets, sondern auch Schlittenfahrten, Bahnfahrten als auch Restaurantbuchungen oder Events über den Pricenow Webshop einfach vertrieben werden. Spannend dabei ist, dass nun alle Webshop-Module mit unserer Pricing Engine bedient werden können, was es der Bergbahn erlaubt, neue Wege in der Preissetzung einzuschlagen und den Ertrag gesamtheitlich zu optimieren.

Aus den Erfahrungen der letzten Saison konnte zudem beobachtet werden, dass die Print@Home-Möglichkeit eine sehr beliebte Variante bei Skikunden darstellt, um ein Skiticket erstmals online zu kaufen und zu Hause auszudrucken oder aufs Smartphone zu laden. Um die Handhabung dieser Kunden für die Kassenschalter der Bergbahn zu vereinfachen, integrierten wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner SKIDATA das SKIDATA Pick-Up-System in unseren Webshop. Dies ermöglicht der Bergbahn, Print@Home-Tickets in Sekundenschnelle am Kassenschalten zu validieren und auf eine Keycard zu laden – ohne Brüche im Buchhaltungssystem und vollständig integriert. Wie bereits in der letzten Saison können Skitickets weiterhin auch bequem auf eine SKIDATA Keycard oder einen SwissPass geladen werden.

Lästiges Anstehen am Schalter wird durch unseren Pricenow Webshop somit weiterhin obsolet sein und es bleibt somit auch in der kommenden Wintersaison definitiv mehr Zeit, um sich auf der Piste zu vergnügen.

Neugierig geworden? Hier geht’s zu unserem Webshop: https://bellwald.pricenow.ch/